GERD KESSEL
exclusive Badgestaltung
GERD KESSEL
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Zertifizierter Energieberater

Mit guten Ergebnissen legte Herr Frank Göbels von der Firma „Gerd Kessel  Heizung-Sanitär-Klima“ aus Meerbusch seinen Fortbildungs-abschluss zum „Energieberater im Sanitär-Heizung-Klima Handwerk“ ab. Die Prüfungen standen am Ende eines Lehrgangs, der über mehr als 7 Monate in Form von Fern- und Präsenzschulungen vom Landes-fachverband Sanitär-Heizung-Klima Nordrhein-Westfalen und dem Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf durchgeführt wurde. Vor der Ernennung zum Energieberater musste der Absolvent umfangreiche Kenntnisse der energie- und kostensparenden Ausstattung und Sanierung von Alt- und Neubauten nachweisen. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Einsatzmöglichkeiten regenerativer Energien gelegt.

Unser Foto zeigt den frischgebackenen Energieberater bei der Entgegennahme der Abschlussurkunde, Frau Susanne Richter (r.) vom Zentrum für Umwelt und Energie und Herrn Alfred Jansenberger vom Landesfachverband Sanitär-Heizung-Klima NRW (l.).
ENERGIESPARTIPPS VOM ENERGIEBERATER

1. Machen Sie den Check für Ihre Heizung, denn schon wenige mm Rußablagerung und ein schlecht eingestellter Brenner kostet Sie rund 5% mehr Energie. Ein Anruf bei Ihrem Heizungsfachmann hingegen nur ein paar Cent.

2. Mit einem alten Heizkessel (über 15 Jahre) kommen Sie in Sachen Energieersparnis und Umweltschonung auf keinen grünen Zweig. Wenn Sie eine Heizungsmodernisierung erwägen, dann handeln Sie jetzt - bevor der nächste Winter Ihnen einen Strich durch die Rechnung macht.

3. Vergessen Sie nicht, einen Energie-Check für Ihre Heizung zu machen. Ihr Heizungsfachmann errechnet Ihnen gerne, was Ihre alte Heizung verbraucht und was Sie mit einem neuen Heizkessel  sparen.

4. Eine Investition, mit der Sie sofort Geld sparen.

5. Je eher Sie modernisieren, desto besser - und vor allem günstiger. Denn ein alter Heizkessel muss das ganze Jahr mit konstant hoher Temperatur betrieben werden. Dadurch entstehen besonders hohe Oberflächenverluste. Die Folge: Der alte Kessel erreicht lediglich einen Nutzungsgrad von ca. 70%.
Ein neuer  Heizkessel passt seine Kesselwassertemperatur dagegen automatisch an die Außentemperatur an. Und schaltet sogar ganz ab, wenn keine Wärme benötigt wird. Das Ergebnis: ein Norm-Nutzungsgrad von ca.95%.

6. Lüften Sie die Wohnung nicht zu lange, sondern lieber 2-3 mal am Tag kurz und gründlich sogenanntes Stoßlüften  - ca. 5 Minuten. Dabei die Thermostatventile schließen. So entweicht nur die verbrauchte Luft - nicht aber die Wärme, die in den Möbeln und Wänden gespeichert ist.

7. Dichte Fugen an Fenstern und Türen sind unerlässlich für einen sparsamen Heizbetrieb. Vor der Heizsaison Dichtungen prüfen und gegebenenfalls erneuern.

8. Entlüften Sie die Heizkörper, wenn sie ungleich warm werden oder Luftgeräusche auftreten. Dazu öffnen Sie einfach die Entlüftungsschraube mit einem Schlüssel und lassen so lange Luft entweichen, bis Heizwasser austritt. Anschließend füllen Sie die Heizungsanlage wieder nach.

9. Wenn es draußen dunkel wird, die Jalousien schließen oder die Vorhänge zuziehen. Das bewirkt für Ihre Wohnung das gleiche wie die Bettdecke für den Menschen. Die Energieersparnis beträgt ca. 4%.

10. Achten Sie darauf, dass Ihre Heizkörper und Thermostatventile nicht durch Verkleidungen, Vorhänge und Möbel verdeckt sind und benutzen Sie diese nicht als Wäschetrockner. Sonst können bis zu 20% der Energie verloren gehen.